Unsere Überzeugungen

Was wir glauben

Die Bibel hat für uns Christen zentrale Bedeutung.

Aus der Bibel beziehen wir unsere Überzeugungen in Bezug auf Gott und sein Handeln mit uns Menschen. Die Bibel ist eine Sammlung einer größeren Anzahl einzelner Schriften mit 2 Hauptteilen: Im Alten Testament sind die Schriften des Alten Bundes zusammengefasst, im Neuen Testament die Schriften des Neuen Bundes.

Im Neuen Testament finden wir unter anderem einen ausführlichen Bericht in 2 Teilen, den Lukas, der Arzt, verfasst hat. Zu Beginn des 1. Teils schreibt Lukas: „Schon viele haben es unternommen, einen Bericht über all das abzufassen, was sich unter uns ereignet und erfüllt hat. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. Nun habe auch ich mich entschlossen, allem von Grund auf sorgfältig nachzugehen, um es für dich, hochverehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest.“ (Lukas, Kapitel 1, Verse 1 bis 4, Einheitsübersetzung).

Den 1. Teil des Berichtes kennen wir unter der Bezeichnung „Evangelium nach Lukas“, den 2. Teil unter der Bezeichnung „Apostelgeschichte“.

In der Apostelgeschichte lesen wir von den Anfängen der christlichen Gemeinde.

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apostelgeschichte 2,1-4)

Die Leute wunderten sich über dieses Ereignis.

Da erklärte ihnen Petrus, was hier geschehen war: Gott hatte schon vor langer Zeit versprochen, seinen Heiligen Geist allen zu geben, die ihm vertrauen. Nun war es so weit: Wer Jesus als Sohn Gottes anerkennt, ihm vertraut und ihm die Herrschaft über sein Leben überträgt, bekommt von Gott den Heiligen Geist, den Stellvertreter Jesu. So hat er direkten Kontakt mit Gott und der Heilige Geist beginnt, ihm für sein Leben Wegweisung und Kraft zu geben.

Petrus erklärte, wie man den Heiligen Geist bekommen kann: „Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ (Apostelgeschichte 2,38)

Wir sind überzeugt, dass das, was Petrus damals sagte, heute genauso gilt.

Mit „umkehren“ meinte Petrus „umdenken“. Umdenken heißt, als Tatsachen anzuerkennen, was Petrus gepredigt hat: Jesus, der wie ein Schwerverbrecher an einem Kreuz hingerichtet wurde, ist der Sohn Gottes. Jesus blieb nicht im Grab, sondern Gott hat ihn auferweckt. Gott bestätigte damit, dass Jesus Tod und Trennung vom Vater stellvertretend auf sich genommen hat.

Wer in diesem Sinn auf Jesus vertraut – die Bibel sagt: an Jesus glaubt, Jesus nachfolgt – lässt sich taufen. So bekennt er seinen Glauben öffentlich. Die Vergebung für seine Sünden auf Grund des stellvertretenden Todes Jesu wird wirksam und er bekommt den Heiligen Geist. Von nun an gehört er zur Gemeinde: „Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden (der Gemeinde) etwa dreitausend Menschen hinzugefügt. Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.“ (Apostelgeschichte 2,42)

Die Gemeinde (bzw. Kirche) ist die Versammlung von denen, die an Jesus glauben.


Was hier beschrieben ist,
betrachten wir auch heute noch als Grundlage für das Gemeindeleben:

  • Die Lehre der Apostel steht in der Bibel. Nach dieser wollen wir unser persönliches Leben ausrichten – unser Denken und unser Reden von Gott, unser Handeln in seinem Sinn.

  • Wir sind überzeugt, dass die Gemeinschaft unter Christen wichtig ist. Gemeinsam bekennen wir unseren Glauben. Gemeinsam lernen und überlegen wir, welches der Wille Gottes in unserem Leben ist. Wir tauschen Erfahrungen aus. Wir unterstützen und begleiten uns gegenseitig auf unserem Weg.

  • Wir feiern zusammen das Abendmahl. Dabei erinnern wir uns regelmäßig an das, was Jesus für uns getan hat: Er starb an unserer Stelle für unsere Sünden, und er ist auferstanden. Wer an ihn glaubt, wird mit ihm leben. Diese Überzeugungen sind das Zentrum unseres Glaubens.

  • Gemeinsam beten wir Gott an – als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Die Gemeinde ist nicht einfach eine Interessengemeinschaft, sondern wir versammeln uns, um ihn zu ehren.

Die Apostelgeschichte erzählt die Geschichte der Gemeinde weiter.

Die Ereignisse, die in Kapitel 2 beschrieben sind, bilden die Grundlage für alle weiteren Ereignisse – und in letzter Konsequenz auch für uns.

Hier noch einige Aussagen von Jesus, die sagen, was es bedeutet, an ihn zu glauben:

  • Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“ (Johannes 11,25-26)

  • Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6)

  • Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30)

  • Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. (Johannes 3,16)

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